Attraktive und gesunde Arbeitsbedingungen schaffen

Integrierte und modulare Lösung für mittelständische Unternehmen

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung mit Engagement-Analyse und Burnout-Screening

Von Stefan Klemens · 23.03.2026 · zirka 5 Min. Lesezeit

Hohe Fehlzeiten und Fluktuation, sinkende Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung, nachlassende Leistung und Produktivität, plötzliche und langfristige Ausfälle durch chronischen Stress und Burnout: Die Gründe für Unternehmen, sich die Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigen genauer anzuschauen sowie diese attraktiv und gesund zu gestalten, sind vielfältig – wie auch die Lösungen.

Überblick

Als Verantwortlicher in einem Unternehmen erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie das Beste aus der Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen machen – indem Sie diese mit einer Engagement-Analyse und ggf. mit einem Burnout-Screening verbinden. Die hier vorgestellte integrierte Lösung:

✅ Ist rechtssicher, digital und modular.
✅ Umfasst qualitativ hochwertige psychologische Fragebögen und anonyme Datenverarbeitung
✅ Liefert schnelle Ergebnisse mit praktischen Handlungsempfehlungen durch einen Arbeits- und Wirtschaftspsychologen.

Inhalt

  • Die Pflicht für Arbeitgeber
  • Die Herausforderung für Unternehmen
  • Beispiele: IT-, Consulting- und Finanzunternehmen
  • Unsere integrative und modulare Lösung
  • Nutzen, ROI, finanzielle Förderung & Steuervorteile
  • Fazit
  • Mehr Informationen und Kontakt

Die Pflicht für Arbeitgeber

Doch nicht nur betriebswirtschaftliche KPIs und HR-Kennzahlen oder der subjektive Eindruck von Führungskräften, dass es im HR-Bereich nicht rund läuft, erfordern systematische Analysen und effektive Verbesserungsmaßnahmen für attraktive, gesunde und produktive Arbeitsbedingungen.

Sondern auch der Gesetzgeber verpflichtet den Arbeitgeber nach dem Arbeitsschutzgesetz dazu Beurteilungen der Arbeitsbedingungen vornehmen. Das Gesetz listet in § 5 sechs besondere Gefährdungen der Arbeit auf, darunter psychische Belastungen bei der Arbeit.

Die Herausforderung für Unternehmen

Verantwortliche eines Unternehmen stehen angesichts dessen vor der Herausforderung, eine nützliche, effiziente und gesetzeskonforme Beurteilung von Arbeitsbedingungen inklusive der psychische Belastungen durchzuführen, zu dokumentieren und, wenn notwendig, im Anschluss daran Maßnahmen zur Verbesserung umzusetzen.

Externe Angebote

Dabei können sie aus eine Vielzahl von externen Angeboten zur Gefährdungsbeurteilung wählen, wenn eigene Ressourcen dazu fehlen oder Handlungsdruck herrscht: Von umfassenden und sehr individuellen Lösungen mit langen Prozessen für Großunternehmen bis zu standardisierten und einfachen Online-Tools für kleine und mittlere Unternehmen.

Verschiedene Beurteilungsinstrumente

Zum Einsatz kommen dabei verschiedene Beurteilungsinstrumente (teilweise auch kombiniert), abhängig von der Unternehmensgröße und der Art der Tätigkeit, wie:

  • Mitarbeiterbefragungen
  • Workshops
  • Beobachtungsinterviews und Begehungen
  • Checklisten

Die meisten Angebote und Instrumente fokussieren sich jedoch allein auf die Beurteilung der gesetzlich notwendigen Arbeitsbedingungen – und integrierte, modulare Lösungen mit höherem Nutzen für die Arbeitsgestaltung und das HR-Management fehlen.

Die Qualität macht den Unterschied

Ein weiterer Unterschied: Die Qualität der Angebote, Prozesse und Instrumente sowie die Kompetenz der Beteiligten. Beispielsweise erfüllt ein arbeitspsychologisches Analyseverfahren die psychometrische Gütekriterien (vor allem: Objektivität, Reliabilität, Validität, Normwerte) meist besser als andere Instrumente.

Beispiele: IT-, Consulting- und Finanzunternehmen

Mittelständische Unternehmen der IT-, Consulting- und Finanzbranche stehen durch mehrere Gründe besonders unter Druck, attraktive, gesunde und rechtssicher Arbeitsbedingungen zu schaffen und Gefährdungen zu ermitteln: Ob hoher Stress und Zeitdruck, überlange Arbeitszeiten oder besondere regulatorische Anforderungen. Daher eignet sich unsere integrierte und modulare Lösung besonders für diese Unternehmen und Branchen aus der Region Düsseldorf, Solingen und weitere Orten in NRW.

Unsere integrierte und modulare Lösung

Unser Lösung integriert vier Modulen in einer digitalen Mitarbeiterbefragung umfasst:

  • Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (Modul I)
  • Eine Engagement-Analyse (Modul II)
  • Das Burnout-Screening (Modul III)
  • Die Überprüfung der Wirksamkeit von Maßnahmen (Modul IV)

Das Modul I ist das notwendige Basismodul. Die Module II, III und IV sind optional, doch empfehlen sich diese sehr, um den vollen Nutzen und mehr Ergebnisse für den Prozess zu erhalten. Diese vier Module können je nach Situation und Bedarf des Kunden flexibel in unterschiedlichen Kombinationen ausgewählt werden.

Modul I: Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Das Modul zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen besteht aus einem arbeitspsychologischen Fragebogen, der mit 21 Skalen Merkmale der Arbeitsaufgabe (z.B. Autonomie, Ganzheitlichkeit), soziale Merkmale (z.B. soziale Unterstützung) und Merkmale der Arbeitsumgebung (z.B. Ergonomie, Arbeitsplatzunsicherheit) erfasst. Deutlich werden die Schwachstellen sowie die Stärken bzw. Ressourcen eines Arbeitsplatzes. Das Instrument dient auch zur Erfolgsmessung nach durchgeführten Gestaltungsmaßnahmen (siehe Modul IV).

Das psychometrische Verfahren ist vielseitig einsetzbar im Dienstleistungs-, Verwaltungs- und Produktionsbereich sowie in vielen Berufsbranchen oder Tätigkeitsklassen. Die Durchführungszeit liegt bei 10 bis 15 Minuten. Das Modul I deckt somit nicht nur die gesetzliche Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ab, sondern bietet differenzierte Hinweise, um Arbeitsplätze zu verbessern und mögliche Gefährdungen zu verringern.

Je nach Ihrer Situation kann es mit einem Verfahren aus Modul II und III unterschiedlich kombiniert oder eigenständig angewendet werden. Zu diesem und allen weiteren psychometrischen Verfahren liegen Studien und Kennzahlen (Qualitätskriterien) zur Reliabilität (Zuverlässigkeit) und Validität (Gültigkeit) sowie Norm- oder Richtwertewerte zur Interpretation der Ergebnisse vor.

Modul II: Engagement-Analyse

Das Modul zur Engagement-Analyse umfasst zwei arbeitspsychologische Fragebögen, die zwei wichtige Merkmale als positive Wirkungen guter Arbeitsbedingungen erfassen: Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung (Commitment). Abhängig von der Situation des Kunden können ein oder beide Verfahren eingesetzt werden. Zwar sind beide Merkmale verwandt, doch sie liefern eigene und ergänzende Ergebnisse zu den Wirkungen der Arbeit auf Beschäftigte.

Arbeitszufriedenheit

Das Instrument misst die Arbeitszufriedenheit Ihrer Beschäftigten anhand von 14 Skalen und zu 8 Bereichen. Zum Beispiel: Zufriedenheit mit Arbeitsaufgaben, mit Rahmenbedingungen wie Arbeitszeit oder Gehalt, Entwicklungsmöglichkeiten, Führung, Kollegen und Arbeitgeber. Zudem wird das Globalmaß Allgemeine Arbeitszufriedenheit errechnet. Die Bearbeitungszeit liegt bei zirka 15 Minuten, für die Kurzversion bei weniger als 5 Minuten.

Mitarbeiterbindung

Dieses Verfahren erfasst die Mitarbeiterbindung, d.h. das Commitment zu 5 Bereichen: Organisation, Beruf/Tätigkeit, Führungskraft, Team und Beschäftigungsform. Die Verbundenheit und Identifikation mit dem Unternehmen wird jeweils als affektives, kalkulatorisches und normatives Commitment bestimmt. Die Foki sind flexibel wählbar, so dass sich eine Durchführungszeit von zirka 7 bis 35 Minuten ergibt.

Modul III: Burnout-Screening

Lange Ausfallzeiten durch Burnout und chronische Erschöpfung betreffen immer mehr Unternehmen und Beschäftige. Umso wichtiger ist für beide Gruppen die Burnout-Prävention. Das Modul zum Burnout-Screening enthält einen berufsbezogenen psychologischen Fragebogen zur systematischen Erfassung des Burnout-Risikos.

Dieses Frühwarnsystem umfasst 5 Skalen: Berufliches Leistungsdefizit, Körperliche Beschwerden, Intrapersonale Anzeichen, Sozialer Rückzug und Erschöpfung. Aus diesen wird zusätzlich ein Gesamtwert ermittelt. Die Durchführungszeit beträgt 5 bis 7 Minuten.

Somit dient das Burnout-Screening auch zur Entwarnung und um sicher zu sein, dass alles im „grünen“ Bereich ist.

Modul IV: Überprüfung der Wirksamkeit nach 6 bis 12 Monaten (Follow-Up)

Ergeben sich tatsächlich Gefährdungen aufgrund der Beurteilung psychische Belastungen bei der Arbeit, sind laut §§ 3 und 5 des Arbeitsschutzgesetz erforderliche Maßnahmen zu treffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten beeinflussen. Diese Maßnahmen sind ferner auf ihre Wirksamkeit zu prüfen und ggf. anzupassen.

Das Modul IV umfasst die Evaluation dieser Maßnahmen durch die erneute Messung (Follow-Up) der nun veränderte Arbeitsbedingungen mit dem arbeitspsychologischen Fragebogen aus Modul I nach 6 bis 12 Monaten. Somit können die Ergebnisse von Veränderungen der Arbeitsbedingungen datenbasiert und vergleichbar ermittelt und den Beschäftigten rückgemeldet werden. Mögliche weitere Verbesserungen können initiiert werden.

Nutzen, ROI, finanzielle Förderung & Steuervorteile

Zusammenfassend ergeben sich durch unsere integrierte und modulare Lösung folgende Punkte als Nutzen für Ihr Unternehmen:

  • Arbeits- und wirtschaftspsychologische Beratung
  • Rechtssichere Durchführung und Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen bei der Arbeit inklusive Wirksamkeitsprüfung von Maßnahmen
  • Digitaler, anonymer und datenschutzkonformer Prozess in einer einzigen Befragung mit vorheriger Pilotphase
  • Datenbasierte Ergebnisse mit konkreten praktischen Handlungsempfehlungen zur Planung und Durchführung von Maßnahmen nach einer Woche
  • Sinkende HR-Kosten durch weniger Fehlzeiten und stressbedingte Aus- und Unfälle, geringere Fluktuation und Rekrutierung neuer Mitarbeitende
  • Steigende Arbeitgeberattraktivität, Produktivität und Leistung durch höhere Arbeitsfähigkeit, Arbeitsmotivation und weniger Präsentismus (Arbeiten trotz Krankheit)

Return-On-Investment: Studien und betriebliche Erfahrungen zeigen, dass der Return-On-Investment (ROI) für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei 1:3 bis 1:4 liegt – jeder hier investierte Euro bringt also ein Vielfaches an Euro Ihrem Unternehmen zurück. Ein starker Hebel!

Finanzielle Förderung & Steuervorteile: Berufsgenossenschaften und Krankenkassen fördern finanziell Arbeitsschutzmaßnahmen und betriebliche Gesundheitsförderungen sowie damit verbundene Projekte. Weiter gibt es Zuschüsse von staatlichen Programmen hierzu. Wichtig: Beantragen Sie eine solche Förderung frühzeitig und vor Beginn. Plus: Nutzen Sie steuerliche Vorteile durch Präventionsmaßnahmen, die sich aus der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ergeben.

Fazit

Machen Sie daher das Beste aus der Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen! Oder wie man sagt: When life gives you lemons, make lemonade! Verbinden Sie, wie beschrieben, die gesetzliche Pflicht für die Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsbedingungen mit einer HR-Investitions-Strategie und Kosten-Nutzen-Analysen.

Um sowohl die Gesundheit und Zufriedenheit Ihrer Mitarbeitenden, als auch Leistung und Produktivität zu verbessern. Unsere integrierte und modulare Lösung mit bewährten, rechtssicheren und digitalen Verfahren unter Anleitung eines erfahrenen Arbeits- und Wirtschaftspsychologen unterstützt Sie dabei.

Kontakt und mehr Informationen

Kontaktieren Sie mich für:

  • Ein unverbindliches Online-Erstgespräch
  • Beispielberichte für unsere Verfahren
  • Eine Online-Demonstration
  • Die Probedurchführung eines Verfahrens
  • Ein individuelles Angebot für Ihr Unternehmen

Bei Fragen erreichen Sie mich gerne auch telefonisch oder per E-Mail. Ich freue mich, Sie und Ihre Herausforderung kennen zu lernen – sowie auf eine mögliche Zusammenarbeit!

Dipl.-Psych. Stefan Klemens
Schorberg Analytics
Kalstert 88 · 40724 Hilden bei Düsseldorf
Telefon: 0152 23591736
office@schorberg.de
LinkedIn

www.schorberg.de
www.digitalassessment.de

Über ihn

Stefan Klemens ist Inhaber von Schorberg Analytics, Arbeits- & Wirtschaftspsychologe sowie People & HR-Analyst. Mit über 20 Jahren Berufserfahrung unterstützt der ausgebildete Bankkaufmann durch seine ausgeprägte Daten- und IT-Kompetenzen und seine Persönlichkeit Geschäftsführer und HR-Professionals bei ihren spezifischen Herausforderung hinsichtlich der Führungskräfte, Mitarbeiter und Bewerber.

Eingebunden in ein Netzwerk steht Stefan Klemens regelmäßig im Austausch zu spezialisierten Dienstleistern, Lieferanten und Partnern über aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle zwischen HR-Management, Technologie und Business. Und bei Bedarf vermittelt er Kunden Kontakte zu Personen und Unternehmen, die weitere Leistungen zu den Themen Arbeit, Organisation, Transformation, HR-Tech, Führung, Leistung und Gesundheit anbieten.

Sein Hauptanliegen ist die Verbindung von Zahlen und Statistik mit Intuition und Heuristik für bestmögliche Entscheidungen im Human Resource Management.